Esche

Esche

Die Esche gehört nach der Buche und Eiche zu unseren wichtigsten einheimischen Laubhölzern. Sie stammt, wie die Sträucher Flieder, Forsythie und Liguster, aus der Familie der Ölbaumgewächse. In der Regel kann sie Höhen zwischen 17 und 35 m und Durchmesser bis zu 1 m erreichen, in Ausnahmefällen auch Höhen über 40 m und Durchmesser von über 2 m. Das Höchstalter beträgt 250 bis 300 Jahre.

Ursprüngliches Vorkommen: Die Esche ist fast in Gesamteuropa mit Ausnahme von einigen Gebieten am Mittelmeer verbreitet. Das Gebiet ihrer Verbreitung erstreckt sich bis nach Kleinasien, Nordafrika und den mittleren Osten.

Natürlich kommt die Esche vor allem am Rand von Flüssen und an Steilhängen vor. Sie bildet oftmals einen Bestandteil von Auwäldern.

Man kann die Esche in der Ebene wie auch in den deutschen Mittelgebirgen bis 700 m, in den Alpen bis über 1300 m und im Kaukasus bis auf 1800 m finden.

Im Handel ist Eschenholz als Rund- und Schnittholz und als Messerfurnier zu finden.

Aufgrund seiner besonderen technischen Eigenschaften, wie der hohen Zug- und Biegefestigkeit und Bruchschlagarbeit wurde es in der Vergangenheit bevorzugt als Spezialholz eingesetzt. Es fand insbesondere in der Wagnerei Verwendung als Achse, Deichsel, Radreifen und Felge.

Im Sportbereich dient es als Barrenholm, Leitersprosse und Ausgangsmaterial für Ruder und Skier.

Es widersteht auch den starken Stoßbeanspruchungen, die bei Gerätestielen von z. B. Hämmern, Äxten, Beilen, Pickeln und Hacken auftreten.

Während des Mittelalters war es eines der bevorzugten Hölzer zur Herstellung von Bögen und Speeren.

Bei der Auswahl des Holzes für Anwendungen bei denen hohe Anforderungen gefordert werden, sollte auf die Breite der Jahrringe geachtet werden. Breite Jahrringe sind ein Qualitätsmerkmal, da dieses Holz eine höhere Festigkeit, Härte und Zähigkeit aufweist, als langsam gewachsenes Holz mit schmaleren Zuwachszonen.

Neben der Buche ist es das wichtigste Ausgangsmaterial für die Herstellung von Biegeformteilen aus Holz.

In den letzten Jahren wurde es zwar durch das Aufkommen von modernen Kunststoffen in manchen Spezialanwendungen verdrängt, doch ist es immer noch für einige Anwendungen begehrt.

Die Optik des Holzes steht den technologischen Eigenschaften nicht nach.

Aufgrund der Härte und Haltbarkeit eignet sich Esche auch gut für Küchenfronten. Es wirkt etwas gröber als Eichenholz.

 

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